Der pure Wahnsinn!

Hier mal ein kleiner Tipp, für diejenigen, die es noch nicht kennen: Der reale Irrsinn der Satire-Show Extra3.
Dass Behörden hier und da mal etwas (tierisch) verkorksen ist bekanntlich kein Geheimnis. Die Reporter von Extra3 gehen solchen Dingen in Deutschland auf die Spur und dokumentieren mit viel Humor, wenn z.B. völlig sinnfrei eine 800m lange Brücke gebaut wird, obwohl die dazu passende ICE-Strecke erst in 25 Jahren fertiggestellt sein wird (wenn überhaupt).

Hier geht es zur Übersicht der Videos. Einige Videos sind für (Stadt)Planer durchaus interessant, der Rest ist trotzdem sehr lustig. Viel Spaß damit!

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Tools: EtherPad

Egal, in welcher Berufssparte man sich befindet, es werden immer bestimmte Werkzeuge gebraucht, um seinem Job nachzugehen. Der Tischler braucht Hammer und Säge, Feuerwehrleute brauchen Wasserschlauch und Atemschutzmaske und auch diejenigen Menschen, deren Arbeit (fast) vollständig am Computer stattfindet, brauchen Werkzeuge, also Programme, die einen bestimmten Zweck erfüllen.

Das Tool, welches ich euch heute vorstellen möchte, ist kein typisches Planer-Tool, aber höchst praktisch, wenn man mit mehreren Menschen zusammenarbeiten muss und nicht jederzeit die Möglichkeit hat, gemeinsam an einem Tisch zu sitzen: EtherPad. Weiterlesen

Kleinigkeiten

Drei Kleinigkeiten zum Thema Architektur und Stadt. Schönen Abend noch!

Projekt Stadt [1]: Einführung

Erläuternder Nachtrag: Dies hier soll keine 1:1-Anleitung über unsere Aufgabe sein noch werde ich hier detaillierte Ergebnisse meiner Arbeit darstellen. Diese Reihe darf als Zusammenfassung und Leitfaden für Anfänger verstanden werden. Hier schreibe ich grundsätzliche Ideen nieder, mehr nicht.

Die erste Veranstaltungswoche des dritten Semesters ist vorüber. Alle Module haben wir noch nicht kennengelernt, doch das aktuelle Semesterprojekt verspricht spannend zu werden.

Und darum geht´s: Im Nordwesten des Stadtteils Linden-Limmer der Stadt Hannover gibt es ein Gebiet, welches so ziemlich brach liegt (s. rote Markierung).

Q: Google Earth

Bis 1999 hatte die Continental AG in diesem Gebiet ihren Sitz und prägte das dortige Bild immens durch eine dichte Industriebebauung. Auf stuecksicht.de wurden einige Eindrücke dieser Industriedichte zusammengetragen.
Heute finden sich auf dem ca. 23 ha großen Landdreieck zwischen dem Leineverbindungskanal im Norden und dem Stichkanal Linden im Süden nur noch wenige der damaligen Industriegiganten.

Q: Bing Maps

Dadurch, dass Hannover eine der Städte ist, die keinen Rückgang an Einwohnern erleidet, sondern ganz im Gegenteil einen Bevölkerungszuwachs von 1,2 % von 2000 bis 2009 verzeichnete und auch in den nächsten Jahren mit einer weiter steigenden Bevölkerungszahl zu rechnen ist, herrscht so langsam Wohnungsknappheit.
Da bieten sich brach liegende Gebiete, wie dieses, natürlich an, dort Wohnen zu ermöglichen und deshalb kommen wir jetzt auch zur Aufgabe dieses Projektes.

Unsere Aufgabe besteht, grob gesagt, darin, das Gebiet zu revitalisieren. D.h. ihm wieder einen sinnvollen Nutzen zu verpassen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei klar auf dem theoretischen Vorteil des Wohnens am Wasser. Aber auch eine stärkere Anbindung an den Stadtteil Linden und die Problematik mit angrenzendem Verkehrslärm durch Schienenverkehr werden wichtige Themen in diesem Projekt sein.
Eine komplexe Aufgabe, die darin gipfeln wird, ein Gesamtkonzept aus Bebauung, Freiraum und Erschließung zu erstellen und einen, noch nicht definierten Teilbereich, detailiert zu entwerfen, mitsamt Bebauungsplan-Entwurf.

Die nächsten Schritte werden sein, sich intensiv mit dem Gebiet und seiner Geschichte zu befassen. Passend dazu steht für kommende Woche die erste (von wahrscheinlich mehreren) Ortsbegehungen an.

Zum zweiten Teil: Projekt Stadt [2]: Sekundäranalyse