Projekt Stadt [3]: Ortsbesichtigung

Teil zwei: Projekt Stadt [2]: Sekundäranalyse

Planer verbringen zwar viel Zeit an ihren Tischen, mit Laptop, Zettel und Stift, aber um sich ein genaues Bild des zu beplanenden Gebietes machen zu können, ist es unerlässlich, eine Ortsbegehung zu machen.

Durch eine Ortsbegehung lassen sich erste Eindrücke aus der Sekundäranalyse prüfen. Fragen wie: Wie werden die öffentlichen Freiräume genutzt? Wie ist die Verkehrsbelastung der Straßen? Welche Atmosphäre(n) findet/finden sich in dem Gebiet? usw. lassen sich am besten dadurch klären, dass man vor Ort ist.

Pech nur, wenn es den ganzen Tag regnet und dadurch nicht viele Fotos zustande gekommen sind. Ich werde hier also nach unserer zweiten Begehung, bei hoffentlich regenfreiem Wetter, anhand von Fotos beispielhaft zeigen, auf was bei einer Ortsbegehung geachtet werden kann und welche Eindrücke wichtig sein können, um wichtige Entscheidungen bezüglich der Planung eines neuen, angrenzenden Wohngebiets, zu treffen.

Sorry, dass es so lange dauert. Daumen drücken auf weniger Regen in nächster Zeit!

Werbeanzeigen

Projekt Stadt [2]: Sekundäranalyse

Teil eins: Projekt Stadt [1]: Einführung

Um sinnvoll innerhalb einer Stadt oder eines Quartiers planen zu können, ist es notwendig, sich mit dem zu beplanenden Gebiet auseinanderzusetzen. Das beinhaltet zuerst, sich mit der Geschichte der Stadt als Ganzes und weiter mit der Geschichte des Quartiers vertraut zu machen. Weitere wichtige Informationen sind sog. Primärdaten (solche Daten, die bereits erhoben wurden) über Einwohnerzahlen, Flächengrößen etc.

Auch wenn einem im ersten Moment nicht ganz klar ist, inwiefern einem diese und jene Information nützt, so kann sie zu einem späteren Zeitpunkt wichtig für bestimmte Entscheidungsfindungen sein (z.B. über Art und Ausmaß von Verkehrsanbindungen, auch bezogen auf den ÖPNV). Weiterlesen

Tools: EtherPad

Egal, in welcher Berufssparte man sich befindet, es werden immer bestimmte Werkzeuge gebraucht, um seinem Job nachzugehen. Der Tischler braucht Hammer und Säge, Feuerwehrleute brauchen Wasserschlauch und Atemschutzmaske und auch diejenigen Menschen, deren Arbeit (fast) vollständig am Computer stattfindet, brauchen Werkzeuge, also Programme, die einen bestimmten Zweck erfüllen.

Das Tool, welches ich euch heute vorstellen möchte, ist kein typisches Planer-Tool, aber höchst praktisch, wenn man mit mehreren Menschen zusammenarbeiten muss und nicht jederzeit die Möglichkeit hat, gemeinsam an einem Tisch zu sitzen: EtherPad. Weiterlesen

Projekt Stadt [1]: Einführung

Erläuternder Nachtrag: Dies hier soll keine 1:1-Anleitung über unsere Aufgabe sein noch werde ich hier detaillierte Ergebnisse meiner Arbeit darstellen. Diese Reihe darf als Zusammenfassung und Leitfaden für Anfänger verstanden werden. Hier schreibe ich grundsätzliche Ideen nieder, mehr nicht.

Die erste Veranstaltungswoche des dritten Semesters ist vorüber. Alle Module haben wir noch nicht kennengelernt, doch das aktuelle Semesterprojekt verspricht spannend zu werden.

Und darum geht´s: Im Nordwesten des Stadtteils Linden-Limmer der Stadt Hannover gibt es ein Gebiet, welches so ziemlich brach liegt (s. rote Markierung).

Q: Google Earth

Bis 1999 hatte die Continental AG in diesem Gebiet ihren Sitz und prägte das dortige Bild immens durch eine dichte Industriebebauung. Auf stuecksicht.de wurden einige Eindrücke dieser Industriedichte zusammengetragen.
Heute finden sich auf dem ca. 23 ha großen Landdreieck zwischen dem Leineverbindungskanal im Norden und dem Stichkanal Linden im Süden nur noch wenige der damaligen Industriegiganten.

Q: Bing Maps

Dadurch, dass Hannover eine der Städte ist, die keinen Rückgang an Einwohnern erleidet, sondern ganz im Gegenteil einen Bevölkerungszuwachs von 1,2 % von 2000 bis 2009 verzeichnete und auch in den nächsten Jahren mit einer weiter steigenden Bevölkerungszahl zu rechnen ist, herrscht so langsam Wohnungsknappheit.
Da bieten sich brach liegende Gebiete, wie dieses, natürlich an, dort Wohnen zu ermöglichen und deshalb kommen wir jetzt auch zur Aufgabe dieses Projektes.

Unsere Aufgabe besteht, grob gesagt, darin, das Gebiet zu revitalisieren. D.h. ihm wieder einen sinnvollen Nutzen zu verpassen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei klar auf dem theoretischen Vorteil des Wohnens am Wasser. Aber auch eine stärkere Anbindung an den Stadtteil Linden und die Problematik mit angrenzendem Verkehrslärm durch Schienenverkehr werden wichtige Themen in diesem Projekt sein.
Eine komplexe Aufgabe, die darin gipfeln wird, ein Gesamtkonzept aus Bebauung, Freiraum und Erschließung zu erstellen und einen, noch nicht definierten Teilbereich, detailiert zu entwerfen, mitsamt Bebauungsplan-Entwurf.

Die nächsten Schritte werden sein, sich intensiv mit dem Gebiet und seiner Geschichte zu befassen. Passend dazu steht für kommende Woche die erste (von wahrscheinlich mehreren) Ortsbegehungen an.

Zum zweiten Teil: Projekt Stadt [2]: Sekundäranalyse

Fahrradexkursion: Neuf-Brisach

So, seit Freitag Nacht bin ich „wieder im Lande“, also aus Frankreich und Süddeutschland zurück. War eine tolle Exkursion. Wir haben viel gesehen und erlebt und meine Knie erholen sich so langsam auch wieder.

Um euch mal ein bisschen was zu zeigen, hab ich euch auch jede Menge Fotos mitgebracht und da ich keine Lust habe, mich an die Reihenfolge unserer Route zu halten, fange ich mit einem unserer letzten Stopps an: Neuf-Brisach in Frankreich.

Ich werd euch jetzt nicht mit Fakten zur Geschichte der Stadt langweilen, dafür gibt es bessere Quellen.

Fangen wir mal mit einem Google Earth-Ausschnitt an.
Der, wie ich finde, interessanteste Aspekt an Neubreisach (der deutsche Name der Stadt) ist, das es eine Festungsstadt und bis heute wahnsinnig gut erhalten ist.
Gut zu erkennen ist der äußere, sternförmige Verteidigungsring um die Stadt.

Die Mauern sind noch sehr gut erhalten. Etwas weniger Grünzeug hier und da und man könnte meinen, sie stehen erst seit kurzem dort.

Eines der drei Eingangstore (hier im Nordwesten).
Die Mauern sind wirklich gigantisch, wenn man davor steht und zeigen deutlich, dass sie nicht überwunden werden möchten. So weit ich weiß, hat das zu den Kriegszeiten, in denen die Mauern die Stadt geschützt haben, auch nie jemand geschafft.

Hier nochmal eine kleine Auswahl an Fotos. Ich hab noch mehr und auf Anfrage kann ich gerne welche rausgeben.

Ach ja: Probiert, wenn ihr die Chance dazu habt, mal die sehr unbekannte Elsass-Cola. Schmeckt!

Fahrradexkursion: 245 km // Deutschland – Frankreich

Am Stadtplanungsstudiengang in Detmold ärgert mich, dass es kein Praxissemester gibt. Dafür kommen wir Studenten in den Genuss von Pflichtexkursionen. 6 Credits gilt es zu erwerben, eine Woche Exkursion bringen drei Punkte und diesen Sonntag steht meine erste an.

6 Tage geht die wilde Fahrt und führt uns durch verschiedene Städte in Deutschland und Frankreich.

Die roten Linien sind Luftlinien. Dementsprechend sind die Strecken, die wir tatsächlich zurücklegen werden, größer.

Wir starten Sonntag früh in Detmold mit Kleinbussen und PKW, heizen runter nach Karlsruhe (laut Google Maps ca. 436 km) und besichtigen einige Orte (und so laufen die anderen Tage ebenfalls ab: erst reisen, dann besichtigen, dann eventuell nochmal reisen). Am Montag geht es von dort mit dem Rad (ab jetzt, bis auf die Heimfahrt, unser Fortbewegungsmittel erster Wahl!) weiter ins knapp 75 km entfernte Kehl, an der Grenze zu Frankreich.
Dienstag steht ganz im Zeichen des Hin- und Her zwischen Deutschland und Frankreich. Von Kehl aus fahren wir über die Brücke der zwei Ufer (welche Seltenheit. Eine Brücke, die zwei Ufer bedient! *scnr*) nach Straßburg und später wieder zurück, so dass wir auf ca. 30 km Wegstrecke kommen werden. Was für ein angenehmer Tag, denn
am Mittwoch geht es von Kehl bis runter nach Freiburg. Das heißt, 80 km müssen gefahren werden. Das ist auch die längste Etappe, die wir mit dem Fahrrad zurücklegen werden.
Am Donnerstag machen wir wieder einen „kurzen“ Abstecher nach Frankreich, genauer gesagt nach Neuf-Brisach (Neu-Breisach) und wieder zurück. 60 km ist die Strecke lang, aber nach dem Mittwoch sollte das überhaupt kein Problem darstellen. 🙂
Am Abreisetag, dem Freitag, fahren wir dann nur in Freiburg herum, bevor es dann abends mit den Autos zurück in die 566 km entfernte Heimat geht.

245 km mit dem Rad, insgesamt knapp 1250 km (also plus Autostrecke) legen wir in dieser Woche zurück. Aber bevor dieser Beitrag sich ausschließlich liest, wie das Etappenbuch eines Hobbyradlers: Wir haben, neben dem Fahren, auch so einen vollen Terminkalender: Die ganzen Schlösser, das Europaviertel, das Quartier Vauban usw. besichtigen sich ja nicht von alleine. Es ist nur so, dass wir alle ein wenig Respekt vor den Entfernungen haben und sie deshalb das noch größere Thema für uns sind. 😀

Auf jeden Fall wird man mich nach dieser Woche einsargen können. Solche Strecken habe ich noch nie mit dem Fahrrad zurückgelegt, aber hey, unser Prof sagt, dass wir ganz gemütlich fahren werden, also wird das schon!
Und wenn ich es schaffe, meine Kamera nicht zu vergessen, gibt es danach viele Fotos von mir.

So long,
Staeffn

„Stadtplanung“ ist out. Ein neuer Name soll her!

Dieses Wochenende kam ich mal wieder in den Genuss, jemanden erklären zu dürfen, „was man denn so im Studium der Stadtplanung“ macht. Nun, es folgten einige mir sehr bekannte Minuten mit den üblichen Erklärungen und dem Aufzählen der verschiedenen Fächer des Studiums.
Mein Gesprächspartner hat schnell verstanden, worum es im Stadtplanungsstudium geht und nachdem ich ihm dann anvertraut habe, dass ich dieses Gespräch schon gefühlte drei Millionen Mal führen musste, gab er mir einen seltsamen, aber auch interessanten Rat: Ich solle den Leuten nicht sagen, dass ich „Stadtplanung“ studiere, sondern mir einen fetzigen Namen für das Studium ausdenken. Einen Namen, der den Leuten vertrauter klingt und zugleich aussagt, worum es geht.

Ich hab ja bereits erwähnt, dass ich schon finde, dass der Begriff „Stadtplanung“ selbsterklärend ist (zumindest im Groben), doch da mir sein Ratschlag immer noch im Kopf rumschwirrt, kann er ja eigentlich gar nicht so verkehrt sein.

Und jetzt frage ich euch! Welche Begriffe fallen euch dazu ein? Ich finde, das ist eine schwierige Aufgabe und es wird uns wohl auch kaum gelingen, auf revolutionäre Art und Weise eine Berufs- bzw. Studiengangbezeichnung zu ändern. Mir geht es vor allem um einen praktischen Nutzen im Alltag, wenn einfach keine Zeit oder Lust da ist, um zum x-ten Mal erklären zu müssen, was im Studium so gemacht wird.

Jetzt ist Kreativität gefragt! 😀

1. Semester: 3 von 5

Meine ehemalige Deutschlehrerin hat mich einst eindringlich davor gewarnt, irgendeine Sprache zu studieren. Mal davon abgesehen, dass meine Fachhochschulreife mich ohnehin nicht für ein Universitätsstudium qualifiziert und ich nie auf die Idee gekommen wäre, irgendeine Sprache zu studieren, muss ich in letzter Zeit doch häufig an ihre Worte denken. Das Studium versaue einem die Sache an sich, sagte sie. Also, wer Deutsch auf Lehramt studiert, kann irgendwann keine Bücher mehr lesen, ohne beim Lesen das Geschriebene ständig analysieren zu müssen. Auf Fehler, Ungereimtheiten und so weiter.

Nun bin ich knapp ein Semester dabei, Stadtplanung zu studieren und das Studium hat es noch nicht geschafft, mir mein Interesse am System Stadt zu versauen. Doch machen sich so langsam Tendenzen bemerkbar, die sich ganz klar auf diesen Bologna-Quatsch zurückführen lassen.

Aus Erzählungen Älterer weiß ich, dass „Studium“ einmal bedeutet hat, sich intensiv mit einem Thema auseinander zu setzen und dies vollkommen selbstorganisiert. In Zeiten des Diploms, so scheint es, war es noch normal, dass junge Leute so lange studiert haben, bis sie nicht mehr ganz so jung waren. Und heute? 6 Semester Regelstudienzeit. Da bleibt meist keine Zeit, mit den Kommilitonen einen Kaffee trinken zu gehen (gut, ich trinke eh keinen), um sich über das Fach zu unterhalten. Wer kein Hackengass macht, fällt zurück. Und das ist noch milde ausgedrückt. Unter seinen Kommilitonen fühlt man sich schon fast wie ein Sitzenbleiber, wenn man nicht alle Module eines Semesters schafft, aus welchen Gründen auch immer.
Aber hat Studium nicht auch etwas mit genießen zu tun? Wo bleibt einem die Zeit, sich auch mal außerhalb des Lernstoffes umzusehen? Eigenständig Erfahrungen zu sammeln? Seine Begeisterung für das Fach selbst zu leben? Wie in der Schule wird man von Abgabetermin zu Abgabetermin gehetzt und die Presse teilt uns Studenten eine ganz klare Botschaft mit: Wer länger braucht, hat verloren. Dass das Quatsch ist, sagen einem die meisten Firmenchefs, doch der Druck ist trotzdem da. Ganz ohne geht es natürlich auch nicht, doch der Ausspruch „es gibt auch Grenzen!“ kommt nicht von ungefähr. Spätestens dann, wenn junge Menschen auf Grund des Studiums, mit ihren vielleicht 20 bis 25 Jahren, ein Burnout erleiden, sollte doch so langsam mal eingesehen werden, dass zu viel Druck alles andere als förderlich ist.

Als meine ex-Deutschlehrerin sagte, studieren kann einem die Sache an sich madig machen, hat sie gewiss etwas anderes gemeint, als ich. Doch ist es so, dass ich, als Student, schlecht mein Interesse für etwas erweitern kann, wenn ich dazu gar keine Zeit habe. Ich hoffe, es stellt sich nicht heraus, dass ich mich irre, aber ich werde mich diesem Stress nicht beugen. Dann studiere ich lieber ein oder zwei Semester länger. Schließlich stehe ich jetzt schon bei 3 von 5. Bedeutet: 5 Module, aber in nur dreien trete ich zur Prüfung an. Dafür habe ich Zeit, Fachliteratur zu lesen (die, die nicht auf dem Lehrplan steht), mir Gedanken darüber zu machen, ob ich mich um ein Auslandssemester bewerbe und auch ab und zu mal meine Freundin zu besuchen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, weil ich ja eigentlich noch diese und jene Layout-Vorlage verwursten muss.

Ich kann, wie ich weiter oben schon geschrieben hab, nur hoffen, dass ich mich nicht irre.

Die Erstis auf der Überholspur?

Jetzt, wo das erste Semester sich dem Ende neigt und die ersten Prüfungen bevorstehen, will ich lieber darauf verzichten, einen Rückblick zu geben oder gar ein Resumé. Aber eine Sache gibt es, die nicht nur aus irgendeinem Grund in unseren Köpfen (also denen der Erstis) steckt, sondern aus einem guten. Irgendwie auch aus einem seltsamen.

Wir sind der zweite Jahrgang der potentiellen Stadtplaner an unserer FH. Fachhochschule bedeutet auch, dass wir, wie in der Schule, einen vorgegebenen Stundenplan haben. Anders, als an Unis, lernt bei uns also jeder Jahrgang ungefähr das Gleiche. Sollte man zumindest meinen. Gespräche mit den aktuellen Drittsemestlern zeigen aber ganz andere Dinge. Ihr merkt jetzt vielleicht, was es mit der Überschrift auf sich hat und worauf ich hinaus will.
Verdutzte Menschen schauten mich an, als ich ihnen mein „Würfel-Modell“ (ein 15*15*15 cm Würfel, den wir durch Reduktion gestalten mussten) zeigte. „Wie, sowas macht ihr?! Das könnte ich nicht!“, lautete die Antwort der Menschen, die zwei Semester über uns stehen. Nachdem ich erklärt habe, was wir in unseren Modulen sonst noch so machen, erntete ich noch mehr solcher Blicke und Antworten. „Also unsere ersten beiden Semester waren Pille-Palle. Wir haben nie sowas anspruchsvolles gemacht. Etc. bla!“

Wenige Wochen zuvor hat mich eine meiner Professorinnen gefragt, ob sie uns Studenten denn überhaupt genug fordern würden. Ich kann zwar verstehen, dass unsere Profs noch etwas experimentieren müssen. Schließlich sind wir ja auch erst, wie ich weiter oben bereits schreib, der zweite Jahrgang. Es gibt zwar ein Konzept, aber die Details müssen freilich noch ausprobiert werden.
Wie aber kann es sein, dass von einem aufs nächste Semester der Stoff einerseits dermaßen angezogen wird, andererseits aber noch die Frage offensteht, ob wir überhaupt genug gefordert werden? Wie blicken unsere Profs denn auf das allererste Stadtplaner-Semester („damals“ hieß es noch Städtebau) zurück, wenn sogar die Studenten sagen, dass es nicht schwer war?

Sind wir alle nur Versuchskaninchen, damit diejenigen, die im nächsten Wintersemester auf unsere FH gehen, eine gut überlegte und ausgeglichene Ausbildung bekommen können? Schwer vorstellbar, aber experimentiert wird auf jeden Fall mit uns, sonst gäbe es diese Unterschiede nicht. Trotzdem mache ich mir keine Sorgen. Lieber gehöre ich zu denen, die härter angepackt werden, weil ich dann weiß, dass wir uns auf einem guten Weg befinden.

Lange Rede, kurzer Sinn: Berechtigterweise geht bei uns das Gerücht um, wir hätten jetzt schon mehr drauf, als unsere Kommilitonen aus dem dritten Semester. So weit möchte ich mich aber nicht aus dem Fenster lehnen.